Programm 2017

Dienstag, 19. September 2017

08:00 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Ausstellung
08:50 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Referent: Marc Platthaus | Vogel Business Media
08:55 Uhr
Keynote: Mehrdimensionale (U)HPLC – Grundlagen und Tipps für die Anwendung in der Praxis mehr
Mit der HPLC und auch mit der modernen UHPLC lässt sich bei Einsatz von Standard-Säulen nur eine relativ geringe Zahl von Komponenten vollständig trennen (Auflösung R ≥ 1,5), wobei die Optimierung der Selektivität bei der Methodenentwicklung von größter Bedeutung ist. Eine sichere Identifizierung und Quantifizierung chromatographisch unaufgelöster Komponenten gelingt in vielen Fällen trotzdem durch Kopplung der LC mit massenspektrometrischen Methoden. Bei Ähnlichkeit der Spektren (Isomere, Enantiomere), bei starker Beeinträchtigung der Ionisierung durch ungetrennte Komponenten oder bei hochkomplexen Gemischen ist die zur Quantifizierung notwendige Auflösung einer größtmöglichen Zahl von Komponenten nur durch eine drastische Vervielfachung der Peakkapazität des chromatographischen Systems zu erreichen. Diese Vervielfachung kann mit vertretbarem Zeitaufwand durch zweidimensionale (2D) oder mehrdimensionale Kopplung von chromatographischen Systemen (Säulen) möglichst unterschiedlicher Selektivität verwirklicht werden.

In diesem Beitrag soll das Potential der 2D-(U)HPLC anhand einer kritischen Betrachtung von Theorie und Praxis, sowie der Erörterung von technischen Zusammenhängen und Beispielen vorgestellt werden um die Teilnehmer zu befähigen, robuste zweidimensionale HPLC-Methoden auszuwählen und zu entwickeln.
Referent: Prof. Dr. Thomas Welsch | Universität Ulm

Nach dem Studium der Chemie, Promotion und Habilitation über Hochleistungstrennsäulen in der Chromatographie an der Universität Leipzig war Prof. Dr. Thomas Welsch von 1991 bis 2009 Professor für Analytische Chemie an der Universität Ulm. Der Schwerpunkt seiner Forschung lag auf den Gebieten Kapillar-Gaschromatographie, HPLC und Kapillarelektrophorese. Bedeutende Beiträge zur Verbesserung der Oberflächeninaktivität von Kapillarsäulen, zur Ultra-Fast-HPLC, zur elektrokinetischen Chromatographie und zur Anreicherung polarer Analyten sowie zur Anwendung dieser Techniken in der Umweltanalytik kamen aus seinem Forschungskreis. Dafür und für seine didaktisch hervorragende Lehre wurde Welsch mit nationalen und internationalen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet, zuletzt 2015 mit dem renommierten Golay-Award „for His Pioneering Work in the Development of Capillary Chromatography. Als Experte für Chromatographie der GDCh engagiert er sich weiter aktiv in Fortbildungskursen.

09:40 Uhr
Charged Aerosol Detektion – Universelle Detektion für höchste Ansprüche mehr
Durch ihre Eigenschaft sämtliche Analyte detektieren zu können, unabhängig vom Vorhandensein von Chromophoren oder Ionisierungseigenschaften, sind universelle Detektoren im modernen Laborbetrieb nicht mehr wegzudenken. Unter den universellen Detektoren sticht Charged Aerosol Detektion durch seine charakteristischen Eigenschaften hervor. So ist diese Art der Detektion, für nicht- und schwerflüchtige Verbindungen, besonders empfindlich und verfügt über einen sehr weiten dynamischen Bereich. Weiterhin ist das Detektionssignal nahezu unabhängig von der Art des untersuchten Analyten. Die Kombination dieser drei wichtigen Eigenschaften ermöglicht es beispielsweise in pharmazeutischen Formulierungen auch kleinste Mengen an unbekannten Verunreinigungen gleichzeitig mit den Wirkstoffen zu detektieren und zu quantifizieren. Im Rahmen dieses Vortrags sollen das Messprinzip und die Funktionsweise der Charged Aerosol Detektion erläutert und ihre Effizienz an ausgewählten Beispielen aufgezeigt werden.
Referent: Mirko Pietsch | Thermo Fisher Scientific

Mirko Pietsch arbeitet bei der Thermo Fisher Scientific GmbH in Dreieich als Application Specialist für HPLC, IC und automatisierte Probenvorbereitung. Nach dem Studium der Umwelttechnik/ Biotechnologie 2009 an der Fachhochschule Mittweida war er zunächst am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig tätig und beschäftige sich mit der Entwicklung molekularbiologischer und zellbasierter Toxizitätstests. Seit Februar 2011 unterstützt er den Vertrieb u.a. mit Produktvorführungen und Kundentrainings im Bereich Flüssigchromatographie in Südostdeutschland.

10:10 Uhr
Nachhaltige Probenvorbereitung in der HPLC mehr
Gute Ergebnisse erzielen - und das ressourceneffizient und ohne umweltschädliche Reagenzien zu verwenden: das ist verkürzt zusammengefasst das Ziel der "Green chromatography". In der Praxis gibt es dafür in allen Schritten des HPLC-Workflows bereits verschiedene Methoden und Ansätze. Dazu gehört die Verwendung alternativer Laufmittel (Ethanol, Wasser) oder die Nutzung alternativer Methoden wie die SFC, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dieser Vortrag legt den Fokus auf die Probenvorbereitung. Verschiedene Möglichkeiten werden aufgezeigt, wie in diesem Schritt Ressourcen eingespart oder alternative, nichttoxische Varianten eingesetzt werden können. Ein Überblick über die verschiedenen Mikroextraktionstechniken (LPME, SPME) sowie weitere alternative Methoden, wie SFE oder Ultraschall zeigen die ganze Bandbreite an Möglichkeiten auf und werden durch ausgewählte Beispiele ergänzt.
Referent: Dr. Kerstin Hermuth-Kleinschmidt  | NIUB-Nachhaltigkeitsberatung

Kerstin Hermuth-Kleinschmidt hat an der Universität Freiburg Chemie mit Schwerpunkt Biochemie studiert und promoviert. Nach mehreren Jahre in der Industrie als Account Managerin (GE Healthcare) sowie im technischen Kundensupport (Millipore, nun Merck MIllipore) hat sie sich dem Thema Nachhaltigkeit zugewandt und unter anderem an der Universität Koblenz-Landau eine Zusatzqualifikation im Bereich "Umweltmanagement und Umweltökonomie" abgeschlossen. Als selbstständige Beraterin liegt ihr Fokus nun auf der Implementierung und Begleitung von Nachhaltigkeitsprozessen (Schwerpunkt: Life Science Branche) sowie in der Unterstützung des CSR-Reportings. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte ist die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeit in der naturwissenschaftlichen Arbeit und Forschung. Außerdem ist sie als Referentin sowie Verfasserin von Publikationen (u.a. in der Laborpraxis) zu verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit tätig, speziell zum Thema "Nachhaltigkeit in Forschung und Labor". Seit SS 2017 unterrichtet sie zudem am ZAK l Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT Karlsruhe im Rahmen des Begleitstudiums "Nachhaltige Entwicklung".

10:40 Uhr
Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
11:10 Uhr
HPLC-Flusszellen - eine unterschätzte Komponente für die erfolgreiche Analyse mehr
Trotz des Siegeszuges des Massenspektrometers als HPLC-Detektor stellen UV-Detektoren noch immer die Mehrzahl der HPLC-Detektoren in den Laboratorien dar. Dies liegt insbesondere an dem breiten Anwendungsgebiet, der guten Empfindlichkeit und den im Vergleich zum Massenspektrometer geringeren Kosten. Ein wichtiges, aber oft unterschätztes Bauteil eines UV-Detektors ist die Flusszelle. Die falsche Wahl der Flusszelle, aber auch unzureichende Pflege, können die Analyseergebnisse signifikant verschlechtern oder sogar die gesamte Analyse scheitern lassen. Dieser Vortrag soll zeigen, welche Faktoren für die richtige Wahl einer Flusszelle wichtig sind und wie Probleme mit der Flusszelle erkannt und behoben werden können.
Referent: Jan Wendrich | KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH

Jan Wendrich hat Chemie an der Georg-August-Universität Göttingen mit Schwerpunkt Biomolekulare Chemie studiert. Im Anschluss an das Studium folgte ein vierjähriger Forschungsaufenthalt an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Hier beschäftigte er sich insbesondere mit der Isolierung, Strukturaufklärung und Synthese von bioaktiven Naturstoffen aus tropischen Pflanzen, die seit vielen Jahren in der traditionellen afrikanischen und asiatischen Medizin eingesetzt werden. Chromatographische Kopplungsmethoden, insbesondere HPLC-MS und HPLC-CD, spielten bei diesen Arbeiten eine bedeutende Rolle. Seit 2017 ist Herr Wendrich als Produktmanager bei der KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH für die Betreuung des umfangreichen Detektoren- und Flusszellportfolios zuständig.

11:40 Uhr
Maßgeschneiderte Systeme für die präparative LC mehr
Erfahren Sie mehr über Gilsons maßgeschneiderte Systeme für die Automatisierung in der präparativen Flüssigkeitschromatographie.

Die verschiedenen Softwarelösungen für unterschiedliche Anwendungen, von Benchtop bis hin zur komplexen präpLC/MS und Sonderlösungen wie CPC als Ersatz zur Säule.

Die CPC (Centrifugal Partition Chromatography) ist eine leistungsfähige Ergänzung zu den bestehenden präparativen Verfahren. Sie basiert auf dem Prinzip der Flüssig-Flüssig-Extraktion und bietet interessante Anwendungsbereiche, wie z. B. in der Naturstoffextraktion. In dem Vortrag werden ausführlich die Bandbreite an Möglichkeiten, die Funktionsweise und Leistungsfähigkeit erläutert.
Referent: Benjamin Demirkazik | Gilson International B.V. Deutschland
12:10 Uhr
Intelligente Lösungen für die 2D-Flüssigkeitschromatographie mehr
Die zwei-dimensionale Flüssigkeitschromatographie (2D-LC) etabliert sich zu einer Schlüsseltechnologie für komplexe Trennungen von Proben aus dem pharmazeutischen, biopharmazeutischen, chemischen und lebensmitteltechnischen Bereich. Diese Präsentation beschreibt die neusten technischen Entwicklungen für die einfache Umsetzung von 2D-LC mit verschiedenen Techniken wie Comprehensive, Multi-Heart-Cutting, High Resolution Sampling und Active Solvent Modulation. An Hand von Applikationsbeispiele werden die Vorteile der verschiedenen Techniken diskutiert.
Referent: Christian Gotenfels | Agilent Technologies Sales & Services GmbH & Co. KG

Als Produkt Spezialist ist Christian Gotenfels verantwortlich für die fachliche Beratung unserer Kunden über Lösungen im Bereich der Flüssigkeitschromatographie. Seit 20 Jahren arbeitet er für Agilent Technologies im technischen Marketing und Verkauf. Er begleitete viele Produktentwicklungen, angefangen von der 1200 Series LC bis hin zur neusten UHPLC Generation, die 1290 Infinity II LC. Christian studierte Chemieingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Instrumentelle Analytik an der Fachhochschule Fresenius in Wiesbaden. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz. Dort betreute er die Analytik von organischen und anorganischen Verbindungen.

12:40 Uhr
Mittagessen & Besuch der Ausstellung

Parallele Workshops

13:40 Uhr

Workshop A:
Silica- oder polymerbasierte HPLC Säulen? Richtige Auswahl
treffen mehr
In diesem Workshop werden die Unterschiede zwischen silica- und polymerbasierter stationären Phasen, die in der HPLC Verwendung finden, vermittelt. Dabei werden die Vorteile polymerbasierter HPLC Säulen gegenüber von silicabasierten Säulen ausführlich anhand von Applikationsbeispielen diskutiert und folgende Trenntechniken wie z.B. Reversed Phase, HILIC und Größenausschlusschromatographie berücksichtigt. Es werden Themen wie Silanolaktivität, pH Stabilität, Säulenbluten, sekundäre Wechselwirkungen zwischen Probe und stationärer Phase behandelt. Speziell für robuste Analysen, für Analysen von basischen Substanzen und für partikelsensitive Detektion spielen polymere Phasen eine wichtige Rolle.
Referent: Dr. Dennis Kühbeck | Showa Denko Europe GmbH

Dennis Kühbeck ist als Customer Support Manager in der technischen Kundenbetreuung und Beratung bei der Showa Denko Europe GmbH tätig. Sein Aufgabenbereich umfasst dabei das HPLC Produktsortiment von Shodex, das unter anderem Trennmethoden wie Reversed Phase, HILIC, SEC, Ligandenaustausch und Ionenchromatographie, etc. abdeckt. Nach erfolgreich verteidigter Promotion in der Chemie an der Universität Regensburg im Jahr 2014, schloss er sich 2015 der Showa Denko Europe GmbH an. Während seiner Promotion beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Entwicklung von biopolymerbasierten Katalysatoren, die in der organsichen Synthese Anwendung finden. Erfahrungen in der HPLC konnte er bei der Analyse der dabei erhaltenen Syntheseprodukte mittels Reversed Phase und chiraler HPLC sammeln.

Workshop B:
Säulenauswahl für die LC/MS - Bessere Analytik durch Anpassung der Säule an die Anforderungen der MS-Detektion mehr
Die Aufgaben der Chromatografie-Säule haben sich mit dem Einzug der Massenspektrometrie in die LC-Routineanalytik zwar geändert, aber überflüssig geworden ist sie nicht. Im Gegenteil, die Säule ist ein wertvolles Hilfsmittel, um maximale Leistung aus Ihrer LC/MS/MS herauszuholen. Dazu muss sie aber an die speziellen Anforderungen der MS-Detektion angepasst werden. Im Workshop werden zunächst die Unterschiede zwischen LC (mit nicht-MS Detektoren) und LC/MS besprochen und wie sich diese auf die Säulenauswahl auswirken. Anschließend werden die Aufgaben definiert, die eine Säule speziell in der LC/MS erfüllen muss. Und schließlich werden die Möglichkeiten aufgezeigt, wie man durch geschickte Auswahl des Säulentyps zum Beispiel kritische Trennungen schafft (etwa bei isobaren Substanzen), Ionensuppression reduziert und für eine bessere Empfindlichkeit und Retentionszeitstabilität sorgt.
Referent: Dr. Ute Beyer | Restek GmbH

- Chemikerin
- in Saarbrücken studiert und promoviert
- seit 2003 in der technischen Beratung zu Chromatografiezubehör (GC-Säulen, LC-Säulen, SPE-Materialien) tätig- seit 2014 bei Restek in Deutschland als Produktspezialistin für die LC-Produktlinie verantwortlich

14:25 Uhr
Wechsel in das Plenum

Parallele Workshops

14:30 Uhr

Workshop C:
Software: HPLC Modellierung mehr
The 45-minute workshop gives detailed insight into effective chromatographic modeling. The power of in-silico method development is shown in a case study, allowing participants to understand relevant steps from setting input runs to generating a Knowledge Management Documentation to be filed with regulatory authorities.

A lack in understanding of chromatographic conditions is likely to be followed by failing analytical methods and subsequent agency inspections.

On the other hand, software-based chromatographic modeling has a long-proven ability of delivering robust separations ‘right first time’. Based on a set of QbD-based input runs, factors such as gradient time, temperature, pH, ternary composition along with column and instrument characteristics are modeled. This way, chromatographic interdependencies of the components of a mixture are easily revealed. The resulting three-dimensional Design Space (‘Resolution Cube’) visualizes areas of high critical resolution. Focusing on those areas, highly accurate assessments on any work point’s success rate under changing conditions of everyday routine (‘fit for purposeness’) can be made.

Workshop participants are welcome to provide their own data to be used in the demonstration. Please contact in advance arnold.zöldhegyi@molnar-institute.com

Referent: Arnold Zöldhegyi | Molnár-Institute for Applied Chromatography

Arnold Zöldhegyi (M.Sc.) holds a master’s degree of biochemical engineering. Having spent two years in the HPLC-group at Budapest’s University of Technology lead by renowned Chromatographer Jenö Fekete, Arnold Zöldhegyi gained extensive theoretical and practical knowledge in the field of analytics. Arnold Zöldhegyi works at Molnár-Institute as Graduate Research Assistant and Scientist.

Referent: Dr. Imre Molnár | Molnár-Institute for Applied Chromatography

Dr. Imre Molnár is founder and president of Molnár-Institute for Applied Chromatography. Holding a PhD from Universität des Saarlandes, Dr. Molnár worked as postdoc in the research team of Csaba Horváth at Yale University, resulting in numerous publications such as the ‘theory of solvophobic interactions’. After returning to Europe he founded the Institute for Applied Chromatography in Berlin. Later, together with the team of Dr. Lloyd Snyder, he focused on in-silico method development resulting in the software DryLab®. Since then, DryLab has become the world standard for (U)HPLC method development, demonstrated by more than 200 published peer-reviewed papers on its scientific and industrial application.

Workshop D:
Optimierte, effizientere Arbeitsabläufe in der HPLC-Probenvorbereitung – Sparen Sie Zeit und erhöhen gleichzeitig die Reproduzierbarkeit Ihrer HPLC-Ergebnisse mehr
Die HPLC ist eine der gängigsten hochpräzsen Analysemethoden. Immer mit dem Ziel, reproduzierbare und spezifische Ergebnisse zu gewinnen. Entscheidend dafür ist auch eine optimale Vorbereitung der Probe. Die aufwändige Vorbereitung verschiedener Komponenten kann nicht nur anstrengend, sondern auch zeitaufwändig sein. Der Workshop zeigt die einfache, zeitsparende Bereitstellung von qualitative hochwertigen Komponenten wie Wasser und Standards, mit dem Fokus auf der einfachen spritzenlosen Vorfiltration von Proben.
Referent: Andrea Frisse | Sartorius Lab Instruments GmbH & Co. KG

Dr. Andrea Frisse hat nach ihrem Studium der Biologie an der Georg-August-Universität Göttingen und der Dissertation am dortigen Albrecht-von-Haller Institut für Pflanzenwissenschaften zwei weitere Jahre als Post-Doktorandin an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina Braunschweig gearbeitet. Seit 2001 arbeitet sie in verschiedenen Funktionen in multinational operierenden Firmen und ist heute als Senior Produkt Manager Labor Filtration bei der Sartorius Lab Instruments GmbH & Co. KG, Teil des international führenden Pharma- und Laborzulieferers Sartorius, tätig.

15:15 Uhr
Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
15:45 Uhr
Workshop
Troubleshooting in der HPLC – Tipps und Tricks für die Routine mehr
Dieser Vortrag richtet sich an alle Anwender der HPLC und versucht, die gängigen Probleme in der Routine zu behandeln und nützliche Tipps für optimale Ergebnisse und gegen lange Standzeiten zu geben. Es werden Themen wie die Basislinienfluktuation, Druckschwankungen oder die Flusslinienleckage behandelt und Möglichkeiten aufgezeit diese Probleme zu beheben und zu vermeiden.
Referent: Dr. Stefan Vosskötter  | Shimadzu Deutschland GmbH

Stefan Vosskötter hat nach seiner Ausbildung zum Chemielaboranten (CVUA Münster) in den Niederlanden an der Saxion Hogeschool seinen Bachelor of Applied Science der Chemie gemacht. Danach wechselte er an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für das weiterführende Studium und seine Promotion in der physikalischen Chemie. Seit 2016 ist er Produktspezialist der HPLC bei Shimadzu Deutschland und beschäftigt sich mit dem technischen Support, dem Marketing und der Applikationsntwicklung.

16:30 Uhr
Workshop
Erfolgreicher Methodentransfer zwischen unterschiedlichen HPLC- und UHPLC-Systemen und die Tücken in der Praxis mehr
Schwierigkeiten bei der Übertragung von HPLC-Methoden zwischen verschiedenen Geräten gehören zu den häufigen Erfahrungen im Laboralltag. Die Weiterentwicklung der Flüssigchromatographie zur UHPLC hat diese Problematik grundsätzlich noch weiter verschärft. Relevante instrumentelle Parameter in diesem Zusammenhang sind die jeweilige Gradiententechnik und das Gradientenverzögerungsvolumen, die Durchmischung der Probenzone mit der mobilen Phase vor der Trennsäule, die Eluentenvorheizung und die Säulenthermostatisierung sowie spezifische Detektionsparameter und das Detektorzellendesign. Besonders die Durchmischung der Probezone und die Säulenthermostatisierung bei Methoden mit hohen Arbeitsdrücken stellen Anwender der UHPLC oft vor Probleme, die in der klassischen HPLC selten auftraten. In dem Workshop wird der Einfluss all dieser Parameter systematisch diskutiert und es werden Tipps zum Umgang mit den damit verbundenen praktischen Herausforderungen gegeben.
Referent: Dr. Frank Steiner | Thermo Fisher Scientific

Dr. habil. Frank Steiner ist Manager eines Applikationslabors und Scientific Advisor in der HPLC-Organisation von Thermo Fisher Scientific. Er koordiniert unter anderem die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit externen Partnern zur grundlegenden Weiterentwicklung der UHPLC Technologie.

Nach seiner Promotion an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken bei Prof. Dr. Dr.h.c. Heinz Engelhardt und einem Postdoc-Aufenthalt am Kernforschungszentrum Saclay in Frankreich, habilitierte er sich 2003 an der Universität des Saarlandes über elektroseparative Techniken und deren Kopplung mit der MS.

2005 wechselte er zur Dionex Softron GmbH in Germering, die heute zu Thermo Fisher Scientific gehört. Dort arbeitete er in verschiedenen Rollen im technischen Marketing stets mit einem wissenschaftlichen Fokus und begleitete die Entwicklung der UltiMate 3000 und der Vanquish UHPLC Plattform.

18:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Gold Sponsor 2018

Aussteller Würzburg 2018

Aussteller Berlin 2018