Programm

Im Folgenden finden Sie zuerst das Programm für den 4. Praxistag HPLC in Würzburg und anschließend das Programm für den 5. Praxistag HPLC in Berlin.

Donnerstag, 20. September 2018

08:55 Uhr
Begrüßung und Eröffnung des 4. Praxistag HPLC in Würzburg
Referent: Marc Platthaus | Chefredakteur »LABORPRAXIS«

Chefredakteur »LABORPRAXIS«

09:00 Uhr
Keynote
Ist die Mikro-LC endlich fit für die Routine mehr
Die Miniaturisierung ist in aller Munde, im analytischen Labor jedoch haben miniaturisierte Trenntechniken immer noch keinen flächendeckenden Einzug gehalten. Die technologische Entwicklung in den letzten Jahren im Bereich der Chromatografie lässt erkennen, dass auch miniaturisierte HPLC-Verfahren die notwendige Robustheit besitzen, die ihnen lange abgesprochen wurde. Anhand einer theoretischen Einleitung und vielen Praxisbeispielen wird erläutert, welche Potanziale die Mikro-LC insbesondere in der Kopplung mit der Massenspektromerie besitzt und dass die Mikro-LC-MS-Kopplung auch im akkreditierten Umfeld einsetzbar ist.
Referent: Dr. Thorsten Teutenberg | Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V., IUTA

Dr. Thorsten Teutenberg hat Chemie an der Ruhr-Universität Bochum studiert. Er hat dort zum Thema „Hochtemperatur-HPLC“ am Lehrstuhl für Analytische Chemie promoviert. 2004 wechselte er an das Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. in Duisburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 2012 leitet er den Bereich Forschungsanalytik und beschäftigt sich vorwiegend mit allen Aspekten der Hochtemperatur-HPLC, miniaturisierten Trenn- und Detektionstechniken sowie multidimensionalen chromatografischen Verfahren

09:45 Uhr
Das Labor der Zukunft -
Neue Trends und Entwicklungen in der HPLC mehr
Begrenzter Laborplatz, erhöhtes Probenaufkommen und immer kürzere Analysezeiten – die Anforderungen an das Labor der Zukunft sind hoch gesetzt. Vernetzung, Steuerung über Smart Devices und Automatisierung – Shimadzu bietet Ihnen einige intelligente technische Neuerungen, um den Laboralltag einfacher und effizienter zu gestalten: Kompakte Analysengeräte mit modernster Technologie und designt für intuitive Bedienung und intelligentem Datenhandling oder neue chromatographische Systeme, die automatisiert mit überkritischem CO2 extrahieren und chromatographisch analysieren können sowie Datenbank und Client-Server-Systeme, die ganze Labore vernetzen und für ein sichere Speicherung der Daten sorgen. Gestalten Sie mit uns das Labor der Zukunft.
Referent: Dr. Stefan Vosskötter  | Shimadzu Deutschland GmbH

Stefan Vosskötter hat nach seiner Ausbildung zum Chemielaboranten (CVUA Münster) in den Niederlanden an der Saxion Hogeschool seinen Bachelor of Applied Science der Chemie gemacht. Danach wechselte er an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für das weiterführende Studium und seine Promotion in der physikalischen Chemie. Seit 2016 ist er Produktspezialist der HPLC bei Shimadzu Deutschland und beschäftigt sich mit dem technischen Support, dem Marketing und der Applikationsentwicklung.

10:15 Uhr
Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
10:55 Uhr
"Green solvents" - alternative und nachhaltige Lösungsmittel in der HPLC mehr
Verlässliche, reproduzierbare Ergebnisse erzielen - und das ressourceneffizient und ohne umwelt- und gesundheitsschädliche Reagenzien zu verwenden. Dies sind die Ziele der sogenannten "Green chromatography". Ein Fokus liegt dabei der Suche nach Laufmitteln, die das am häufigsten eingesetzte Acetonitril ersetzen können. In diesem Vortrag wird auf die Frage eingegangen, nach welchen Kriterien diese sogenannten „green solvents“ bewertet und wo diese bereits erfolgreich als Alternativen eingesetzt werden. Praxisnahe Beispiele zeigen zudem weitere Möglichkeiten auf, wie der Einsatz von organischen Lösungsmitteln, zum Beispiel durch Zugabe von bestimmten Additiven, verringert werden kann.
Referent: Dr. Kerstin Hermuth-Kleinschmidt  | NIUB-Nachhaltigkeitsberatung

Kerstin Hermuth-Kleinschmidt hat an der Universität Freiburg Chemie mit Schwerpunkt Biochemie studiert und promoviert. Nach mehreren Jahre in der Industrie als Account Managerin (GE Healthcare) sowie im technischen Kundensupport (Millipore, nun Merck MIllipore) hat sie sich dem Thema Nachhaltigkeit zugewandt und unter anderem an der Universität Koblenz-Landau eine Zusatzqualifikation im Bereich "Umweltmanagement und Umweltökonomie" abgeschlossen. Als selbstständige Beraterin liegt ihr Fokus nun auf der Implementierung und Begleitung von Nachhaltigkeitsprozessen (Schwerpunkt: Life Science Branche) sowie in der Unterstützung des CSR-Reportings. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte ist die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeit in der naturwissenschaftlichen Arbeit und Forschung. Außerdem ist sie als Referentin sowie Verfasserin von Publikationen (u.a. in der Laborpraxis) zu verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit tätig, speziell zum Thema "Nachhaltigkeit in Forschung und Labor". Seit SS 2017 unterrichtet sie zudem am ZAK l Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT Karlsruhe im Rahmen des Begleitstudiums "Nachhaltige Entwicklung".

11:25 Uhr
Ventile in der HPLC – mehr als nur ein Injektionssystem mehr
Die moderne HPLC ist ohne den Einsatz von Schaltventilen heutzutage nicht mehr vorstellbar. Dies gilt sowohl für den analytisch als auch den präparativen Anwendungsbereich. Standardmäßig werden Ventile vor allem für die Probeninjektion verwendet, doch das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten ist wesentlich breiter. Im Vortrag werden eine Reihe von Anwendungsbeispielen vorgestellt, die im Laboralltag hilfreich sein können. Neben Eluentenauswahl, Fraktionierung und Rückspülung wird ein Schwerpunkt auf der Säulenschaltung und ihren Vorteilen bei komplexen Applikationen liegen.
Referent: Dr. Till Myrach | Knauer Wissenschaftliche Geräte GmbH

Zwischen 2004 und 2009 studierte Till Myrach Molekulare Lebenswissenschaften und Pflanzenbiotechnologie an den Universitäten in Lübeck und Hannover. 2015 promovierte er in Pflanzenbiochemie an der Freien Universität in Berlin. Seit 2016 arbeitet Dr. Till Myrach als Produktmanager bei KNAUER.

11:55 Uhr
Sichere und schnelle Herstellung von Standardlösungen
- Automatische Probenvorbereitung - mehr
Geschichte des Messkolbens
Messkolben werden seit etwa 75 Jahren mit der gleichen Genauigkeit hergestellt. Obgleich sich die Instrumentierung maßgeblich verbessert hat, sind die Methoden zur Probenvorbereitung seit fast einem Jahrhundert unverändert geblieben.

Welche Vorteile bietet der Umstieg von der volumetrischen auf die gravimetrische Probenvorbereitung?
Die häufigsten Fehlerquellen im Labor stammen aus der manuellen Probenvorbereitung. Darüber hinaus wird der Zeitaufwand für die Bearbeitung von Proben auf mehr als 60% der gesamten Laborzeit geschätzt. Durch die Implementierung eines gravimetrischen Probenvorbereitungssystems können Laborfehler und nicht spezifikationskonforme Resultate (Out-of-specification, OOS) um bis zu 50% reduziert werden. Gleichzeitig wird die Laboreffizienz gesteigert.
Eliminierung von:
  • Nicht korrekten Wägungen
  • Messkolbenfehlern
  • Übertragungsfehlern
Zusätzlich:
  • Bis zu 90% Einsparung von Lösemitteln und Ansätzen
  • Flexible Methoden für den eigenen Workflow
  • Datenintegrität
  • Prozesssicherheit 21 CFR Part 11
Live Vorführung
  • Automatische Feststoffdosierung
  • Gravimetrische Sample-/Standardpreparation
  • Herstellung von Verdünnungen und Endkonzentrationen
  • Mehrkomponenten-Standards
  • Herstellung einer Kalibrierungsreihe
Referent: Pascal Weinelt | Mettler-Toledo GmbH

- Wirtschaftschemie Studium an der Universität Ulm - Diplom in der physikalischen Chemie am Institut für Oberflächenchemie und Katalyse - Ab 2012 Mitarbeiter bei Mettler-Toledo - Sales Representative Laborwägetechnik - seit 4 Jahren Sales and Product Specialist Quantos and LabX - Spezialisiert für Automation, Softwareeinbindung und Lean Management im Labor

12:40 Uhr
MIttagspause & Besuch der Ausstellung

Parallele Workshops

13:40 Uhr

Workshop A
Groß, größer, zu groß?
Tipps und Tricks für den richtigen Einsatz der GPC/SEC mehr
Wenn die Moleküle größer werden ändert sich vieles: welche Molmasse hat mein Polymer, ist mein Biopolymer verzweigt oder auch wie rein ist mein Protein? Das sind typische Problemstellungen mit denen Anwender konfrontiert werden, wenn es um Makromoleküle geht. Zur Beantwortung der Fragen kann GPC/SEC eingesetzt werden, eine HPLC-ähnliche, flüssigchromatographische Methode. Wie man typische Fehler von HPLC-Anwendern vermeidet, wie man die passenden Säulen auswählt, wie zeitgemäße Lösungen im modernen Labor aussehen und wie effektives Troubleshooting aussieht behandelt dieser Workshop.
Referent: Dr. Daniela Held | PSS Polymer Standards Service GmbH

- Begeisterte Polymerchemikerin
- Chemie-Studium an der Universität Mainz
- Promotion im Bereich Physikalische Chemie mit Nebenfach Software Engineering
- Seit 2000 bei PSS, zuerst im Bereich GPC/SEC und SW
- Seit 2005 im zuständig für Marketing&Vertrieb, Schulungen und Trainings

Workshop B
Silica- oder polymerbasierte Säulen?
Richtige Auswahl treffen mehr
In diesem Workshop werden die Unterschiede zwischen silica- und polymerbasierter stationären Phasen, die in der HPLC Verwendung finden, vermittelt. Dabei werden die Vorteile polymerbasierter HPLC Säulen gegenüber von silicabasierten Säulen ausführlich anhand von Applikationsbeispielen diskutiert und folgende Trenntechniken wie z.B. Reversed Phase, HILIC und Größenausschlusschromatographie berücksichtigt. Es werden Themen wie Silanolaktivität, pH Stabilität, Säulenbluten, sekundäre Wechselwirkungen zwischen Probe und stationärer Phase behandelt. Speziell für robuste Analysen, für Analysen von basischen Substanzen und für partikelsensitive Detektion spielen polymere Phasen eine wichtige Rolle.
Referent: Dr. Dennis Kühbeck | Showa Denko Europe GmbH

Dennis Kühbeck ist als Customer Support Manager in der technischen Kundenbetreuung und Beratung bei der Showa Denko Europe GmbH tätig. Sein Aufgabenbereich umfasst dabei das HPLC Produktsortiment von Shodex, das unter anderem Trennmethoden wie Reversed Phase, HILIC, SEC, Ligandenaustausch und Ionenchromatographie, etc. abdeckt. Nach erfolgreich verteidigter Promotion in der Chemie an der Universität Regensburg im Jahr 2014, schloss er sich 2015 der Showa Denko Europe GmbH an. Während seiner Promotion beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Entwicklung von biopolymerbasierten Katalysatoren, die in der organsichen Synthese Anwendung finden. Erfahrungen in der HPLC konnte er bei der Analyse der dabei erhaltenen Syntheseprodukte mittels Reversed Phase und chiraler HPLC sammeln.

14:40 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

Parallele Workshops

15:15 Uhr

Workshop C
Die Säule, das unbekannte Wesen mehr
Die Wichtigkeit der LC-Säule für das Gelingen der Analytik wird häufig unterschätzt. Sie gehört zwar zu den Verbrauchsmaterialien, ist aber ein hightech Produkt, dessen Leistungsfähigkeit von der Eignung für eine bestimmte Methode und ein bestimmtes Gerät abhängt, aber auch entscheidend von der richtigen Behandlung. Sehr oft erfährt die Säule nicht die notwendige Aufmerksamkeit, dabei sind es hauptsächlich Kleinigkeiten, die zu beachten sind. In der Folge entstehen unnötige, leicht zu vermeidende Fehler, die das ganze System beeinträchtigen, deren Ursache aber oft nicht gleich erkannt wird. Im Workshop werden unter anderem folgende Themen behandelt: Grundsätzliches zu LC-Säulen, Herstellung, Stabilität, Altern, Tipps zu Handhabung und Pflege, Vermeidung typischer Fehler.
Referent: Dr. Ute Beyer | Restek GmbH

- Chemikerin
- in Saarbrücken studiert und promoviert
- seit 2003 in der technischen Beratung zu Chromatografiezubehör (GC-Säulen, LC-Säulen, SPE-Materialien) tätig
- seit 2014 bei Restek in Deutschland als Produktspezialistin für die LC-Produktlinie verantwortlich

Workshop D
Troubleshooting in der HPLC mehr
Schwankende Retentionszeiten, Druckstörungen oder schnell alternde Säulen sind nur einige Beispiele der typischer Weise auftauchenden Probleme in der HPLC. Dieser Vortrag richtet sich an alle Anwender der HPLC und versucht, die gängigen Probleme in der Routine zu behandeln und nützliche Tipps für optimale Ergebnisse und für einen optimalen Betrieb zu geben. Es werden Themen wie die Basislinienfluktuation, Druckschwankungen oder die Flusslinienleckage behandelt und Möglichkeiten aufgezeigt diese Probleme zu beheben und zu vermeiden.
Referent: Dr. Stefan Vosskötter  | Shimadzu Deutschland GmbH

Stefan Vosskötter hat nach seiner Ausbildung zum Chemielaboranten (CVUA Münster) in den Niederlanden an der Saxion Hogeschool seinen Bachelor of Applied Science der Chemie gemacht. Danach wechselte er an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für das weiterführende Studium und seine Promotion in der physikalischen Chemie. Seit 2016 ist er Produktspezialist der HPLC bei Shimadzu Deutschland und beschäftigt sich mit dem technischen Support, dem Marketing und der Applikationsentwicklung.

16:15 Uhr
Kurze Umbaupause
16:30 Uhr
Abschlussdiskussion
Die HPLC: zwischen Anwenderwunsch und Realität
Referent: Marc Platthaus | Chefredakteur »LABORPRAXIS«

Chefredakteur »LABORPRAXIS«

17:00 Uhr
Ende des 4. Praxistag HPLC

Donnerstag, 29. November 2018

08:55 Uhr
Begrüßung und Eröffnung des 5. Praxistag HPLC in Berlin
Referent: Marc Platthaus | Chefredakteur »LABORPRAXIS«

Chefredakteur »LABORPRAXIS«

09:00 Uhr
Keynote
Detektorkenngrößen und ihre Beeinflussung durch chromatographische Parameter mehr
Analytische Kenngrößen wie z.B. Nachweis- und Bestimmungsgrenze, Rauschen oder Drift sind einerseits von der Art und Bauweise des eingesetzten Detektors abhängig, andererseits werden sie auch von den jeweiligen chromatographischen Bedingungen einer Trennung beeinflusst. Diese vielfältigen Abhängigkeiten werden im Vortrag erörtert und Möglichkeiten zur Optimierung dieser Kenngrößen für eine konkrete analytische Aufgabenstellung diskutiert.
Referent: Prof. Dr. Thomas Welsch | Universität Ulm

Nach dem Studium der Chemie, Promotion und Habilitation über Hochleistungstrennsäulen in der Chromatographie an der Universität Leipzig war Prof. Dr. Thomas Welsch von 1991 bis 2009 Professor für Analytische Chemie an der Universität Ulm. Der Schwerpunkt seiner Forschung lag auf den Gebieten Kapillar-Gaschromatographie, HPLC und Kapillarelektrophorese. Bedeutende Beiträge zur Verbesserung der Oberflächeninaktivität von Kapillarsäulen, zur Ultra-Fast-HPLC, zur elektrokinetischen Chromatographie und zur Anreicherung polarer Analyten sowie zur Anwendung dieser Techniken in der Umweltanalytik kamen aus seinem Forschungskreis. Dafür und für seine didaktisch hervorragende Lehre wurde Welsch mit nationalen und internationalen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet, zuletzt 2015 mit dem renommierten Golay-Award „for His Pioneering Work in the Development of Capillary Chromatography. Als Experte für Chromatographie der GDCh engagiert er sich weiter aktiv in Fortbildungskursen.

09:45 Uhr
Das Labor der Zukunft -
Neue Trends und Entwicklungen in der HPLC mehr
Begrenzter Laborplatz, erhöhtes Probenaufkommen und immer kürzere Analysezeiten – die Anforderungen an das Labor der Zukunft sind hoch gesetzt. Vernetzung, Steuerung über Smart Devices und Automatisierung – Shimadzu bietet Ihnen einige intelligente technische Neuerungen, um den Laboralltag einfacher und effizienter zu gestalten: Kompakte Analysengeräte mit modernster Technologie und designt für intuitive Bedienung und intelligentem Datenhandling oder neue chromatographische Systeme, die automatisiert mit überkritischem CO2 extrahieren und chromatographisch analysieren können sowie Datenbank und Client-Server-Systeme, die ganze Labore vernetzen und für ein sichere Speicherung der Daten sorgen. Gestalten Sie mit uns das Labor der Zukunft.
Referent: Dr. Stefan Vosskötter  | Shimadzu Deutschland GmbH

Stefan Vosskötter hat nach seiner Ausbildung zum Chemielaboranten (CVUA Münster) in den Niederlanden an der Saxion Hogeschool seinen Bachelor of Applied Science der Chemie gemacht. Danach wechselte er an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für das weiterführende Studium und seine Promotion in der physikalischen Chemie. Seit 2016 ist er Produktspezialist der HPLC bei Shimadzu Deutschland und beschäftigt sich mit dem technischen Support, dem Marketing und der Applikationsentwicklung.

10:15 Uhr
Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
10:45 Uhr
"Green solvents" - alternative und nachhaltige Lösungsmittel in der HPLC mehr
Verlässliche, reproduzierbare Ergebnisse erzielen - und das ressourceneffizient und ohne umwelt- und gesundheitsschädliche Reagenzien zu verwenden. Dies sind die Ziele der sogenannten "Green chromatography". Ein Fokus liegt dabei der Suche nach Laufmitteln, die das am häufigsten eingesetzte Acetonitril ersetzen können. In diesem Vortrag wird auf die Frage eingegangen, nach welchen Kriterien diese sogenannten „green solvents“ bewertet und wo diese bereits erfolgreich als Alternativen eingesetzt werden. Praxisnahe Beispiele zeigen zudem weitere Möglichkeiten auf, wie der Einsatz von organischen Lösungsmitteln, zum Beispiel durch Zugabe von bestimmten Additiven, verringert werden kann.
Referent: Dr. Kerstin Hermuth-Kleinschmidt  | NIUB-Nachhaltigkeitsberatung

Kerstin Hermuth-Kleinschmidt hat an der Universität Freiburg Chemie mit Schwerpunkt Biochemie studiert und promoviert. Nach mehreren Jahre in der Industrie als Account Managerin (GE Healthcare) sowie im technischen Kundensupport (Millipore, nun Merck MIllipore) hat sie sich dem Thema Nachhaltigkeit zugewandt und unter anderem an der Universität Koblenz-Landau eine Zusatzqualifikation im Bereich "Umweltmanagement und Umweltökonomie" abgeschlossen. Als selbstständige Beraterin liegt ihr Fokus nun auf der Implementierung und Begleitung von Nachhaltigkeitsprozessen (Schwerpunkt: Life Science Branche) sowie in der Unterstützung des CSR-Reportings. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte ist die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeit in der naturwissenschaftlichen Arbeit und Forschung. Außerdem ist sie als Referentin sowie Verfasserin von Publikationen (u.a. in der Laborpraxis) zu verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit tätig, speziell zum Thema "Nachhaltigkeit in Forschung und Labor". Seit SS 2017 unterrichtet sie zudem am ZAK l Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT Karlsruhe im Rahmen des Begleitstudiums "Nachhaltige Entwicklung".

11:15 Uhr
Ventile in der HPLC – mehr als nur ein Injektionssystem mehr
Die moderne HPLC ist ohne den Einsatz von Schaltventilen heutzutage nicht mehr vorstellbar. Dies gilt sowohl für den analytisch als auch den präparativen Anwendungsbereich. Standardmäßig werden Ventile vor allem für die Probeninjektion verwendet, doch das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten ist wesentlich breiter. Im Vortrag werden eine Reihe von Anwendungsbeispielen vorgestellt, die im Laboralltag hilfreich sein können. Neben Eluentenauswahl, Fraktionierung und Rückspülung wird ein Schwerpunkt auf der Säulenschaltung und ihren Vorteilen bei komplexen Applikationen liegen.
Referent: Dr. Till Myrach | Knauer Wissenschaftliche Geräte GmbH

Zwischen 2004 und 2009 studierte Till Myrach Molekulare Lebenswissenschaften und Pflanzenbiotechnologie an den Universitäten in Lübeck und Hannover. 2015 promovierte er in Pflanzenbiochemie an der Freien Universität in Berlin. Seit 2016 arbeitet Dr. Till Myrach als Produktmanager bei KNAUER.

11:45 Uhr
Instrumentelle Lösungen zur Produktivitätssteigerung im HPLC-Labor mehr
Labore werden oft durch Messung bestimmter Leistungskennzahlen (KPIs) in Bezug auf Betriebsleistung, Kosten, Qualität und Reaktionszeit beurteilt. In diesen KPIs wird grundsätzlich bewertet, wieviel Proben in gegebener Zeit mit vorhandenem Personal, Ausrüstung und Platz analysiert werden können, während entsprechende Qualitätsstandards eingehalten werden müssen. Die Beschleunigung von Trennungen und der Einsatz der UHPLC sind hier nur ein Aspekt. In diesem Beitrag werden Produktivitäts-Workflows vorgestellt, die auf neuartigen instrumentellen Lösungen mit zwei unabhängigen Flusswegen in einem UHPLC-System beruhen. Dabei können 2 Applikationen zur gleichen Zeit ausgeführt werden, was entweder zur Verdopplung des Durchsatzes dient, oder um mit 2 simultanen komplementären Analysen ein Probe umfassender zu charakterisieren. Letzteres kann auch eine effiziente Alternative zu einer Multi-Heartcut-2D-LC darstellen. Allen vorgestellten Workflows ist gemeinsam, dass sie die Produktivität von HPLC-Labors erheblich steigern.
Referent: Dr. Frank Steiner | Thermo Fisher Scientific

Dr. habil. Frank Steiner ist Manager eines Applikationslabors und Scientific Advisor in der HPLC-Organisation von Thermo Fisher Scientific. Er koordiniert unter anderem die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit externen Partnern zur grundlegenden Weiterentwicklung der UHPLC Technologie.

Nach seiner Promotion an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken bei Prof. Dr. Dr.h.c. Heinz Engelhardt und einem Postdoc-Aufenthalt am Kernforschungszentrum Saclay in Frankreich, habilitierte er sich 2003 an der Universität des Saarlandes über elektroseparative Techniken und deren Kopplung mit der MS.

2005 wechselte er zur Dionex Softron GmbH in Germering, die heute zu Thermo Fisher Scientific gehört. Dort arbeitete er in verschiedenen Rollen im technischen Marketing stets mit einem wissenschaftlichen Fokus und begleitete die Entwicklung der UltiMate 3000 und der Vanquish UHPLC Plattform.

12:15 Uhr
Sichere und schnelle Herstellung von Standardlösungen
- Automatische Probenvorbereitung - mehr
Geschichte des Messkolbens
Messkolben werden seit etwa 75 Jahren mit der gleichen Genauigkeit hergestellt. Obgleich sich die Instrumentierung maßgeblich verbessert hat, sind die Methoden zur Probenvorbereitung seit fast einem Jahrhundert unverändert geblieben.

Welche Vorteile bietet der Umstieg von der volumetrischen auf die gravimetrische Probenvorbereitung?
Die häufigsten Fehlerquellen im Labor stammen aus der manuellen Probenvorbereitung. Darüber hinaus wird der Zeitaufwand für die Bearbeitung von Proben auf mehr als 60% der gesamten Laborzeit geschätzt. Durch die Implementierung eines gravimetrischen Probenvorbereitungssystems können Laborfehler und nicht spezifikationskonforme Resultate (Out-of-specification, OOS) um bis zu 50% reduziert werden. Gleichzeitig wird die Laboreffizienz gesteigert.
Eliminierung von:
  • Nicht korrekten Wägungen
  • Messkolbenfehlern
  • Übertragungsfehlern
Zusätzlich:
  • Bis zu 90% Einsparung von Lösemitteln und Ansätzen
  • Flexible Methoden für den eigenen Workflow
  • Datenintegrität
  • Prozesssicherheit 21 CFR Part 11
Live Vorführung
  • Automatische Feststoffdosierung
  • Gravimetrische Sample-/Standardpreparation
  • Herstellung von Verdünnungen und Endkonzentrationen
  • Mehrkomponenten-Standards
  • Herstellung einer Kalibrierungsreihe
Referent: Pascal Weinelt | Mettler-Toledo GmbH

- Wirtschaftschemie Studium an der Universität Ulm - Diplom in der physikalischen Chemie am Institut für Oberflächenchemie und Katalyse - Ab 2012 Mitarbeiter bei Mettler-Toledo - Sales Representative Laborwägetechnik - seit 4 Jahren Sales and Product Specialist Quantos and LabX - Spezialisiert für Automation, Softwareeinbindung und Lean Management im Labor

12:45 Uhr
MIttagspause & Besuch der Ausstellung

Parallele Workshops

13:30 Uhr

Workshop A
Groß, größer, zu groß?
Tipps und Tricks für den richtigen Einsatz der GPC/SEC mehr
Wenn die Moleküle größer werden ändert sich vieles: welche Molmasse hat mein Polymer, ist mein Biopolymer verzweigt oder auch wie rein ist mein Protein? Das sind typische Problemstellungen mit denen Anwender konfrontiert werden, wenn es um Makromoleküle geht. Zur Beantwortung der Fragen kann GPC/SEC eingesetzt werden, eine HPLC-ähnliche, flüssigchromatographische Methode. Wie man typische Fehler von HPLC-Anwendern vermeidet, wie man die passenden Säulen auswählt, wie zeitgemäße Lösungen im modernen Labor aussehen und wie effektives Troubleshooting aussieht behandelt dieser Workshop.
Referent: Dr. Daniela Held | PSS Polymer Standards Service GmbH

- Begeisterte Polymerchemikerin
- Chemie-Studium an der Universität Mainz
- Promotion im Bereich Physikalische Chemie mit Nebenfach Software Engineering
- Seit 2000 bei PSS, zuerst im Bereich GPC/SEC und SW
- Seit 2005 im zuständig für Marketing&Vertrieb, Schulungen und Trainings

Workshop B
Silica- oder polymerbasierte Säulen?
Richtige Auswahl treffen mehr
In diesem Workshop werden die Unterschiede zwischen silica- und polymerbasierter stationären Phasen, die in der HPLC Verwendung finden, vermittelt. Dabei werden die Vorteile polymerbasierter HPLC Säulen gegenüber von silicabasierten Säulen ausführlich anhand von Applikationsbeispielen diskutiert und folgende Trenntechniken wie z.B. Reversed Phase, HILIC und Größenausschlusschromatographie berücksichtigt. Es werden Themen wie Silanolaktivität, pH Stabilität, Säulenbluten, sekundäre Wechselwirkungen zwischen Probe und stationärer Phase behandelt. Speziell für robuste Analysen, für Analysen von basischen Substanzen und für partikelsensitive Detektion spielen polymere Phasen eine wichtige Rolle.
Referent: Dr. Dennis Kühbeck | Showa Denko Europe GmbH

Dennis Kühbeck ist als Customer Support Manager in der technischen Kundenbetreuung und Beratung bei der Showa Denko Europe GmbH tätig. Sein Aufgabenbereich umfasst dabei das HPLC Produktsortiment von Shodex, das unter anderem Trennmethoden wie Reversed Phase, HILIC, SEC, Ligandenaustausch und Ionenchromatographie, etc. abdeckt. Nach erfolgreich verteidigter Promotion in der Chemie an der Universität Regensburg im Jahr 2014, schloss er sich 2015 der Showa Denko Europe GmbH an. Während seiner Promotion beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Entwicklung von biopolymerbasierten Katalysatoren, die in der organsichen Synthese Anwendung finden. Erfahrungen in der HPLC konnte er bei der Analyse der dabei erhaltenen Syntheseprodukte mittels Reversed Phase und chiraler HPLC sammeln.

Parallele Workshops

14:30 Uhr

Workshop C
Die Säule, das unbekannte Wesen mehr
Die Wichtigkeit der LC-Säule für das Gelingen der Analytik wird häufig unterschätzt. Sie gehört zwar zu den Verbrauchsmaterialien, ist aber ein hightech Produkt, dessen Leistungsfähigkeit von der Eignung für eine bestimmte Methode und ein bestimmtes Gerät abhängt, aber auch entscheidend von der richtigen Behandlung. Sehr oft erfährt die Säule nicht die notwendige Aufmerksamkeit, dabei sind es hauptsächlich Kleinigkeiten, die zu beachten sind. In der Folge entstehen unnötige, leicht zu vermeidende Fehler, die das ganze System beeinträchtigen, deren Ursache aber oft nicht gleich erkannt wird. Im Workshop werden unter anderem folgende Themen behandelt: Grundsätzliches zu LC-Säulen, Herstellung, Stabilität, Altern, Tipps zu Handhabung und Pflege, Vermeidung typischer Fehler.
Referent: Dr. Ute Beyer | Restek GmbH

- Chemikerin
- in Saarbrücken studiert und promoviert
- seit 2003 in der technischen Beratung zu Chromatografiezubehör (GC-Säulen, LC-Säulen, SPE-Materialien) tätig
- seit 2014 bei Restek in Deutschland als Produktspezialistin für die LC-Produktlinie verantwortlich

Workshop D
Troubleshooting in der HPLC mehr
Schwankende Retentionszeiten, Druckstörungen oder schnell alternde Säulen sind nur einige Beispiele der typischer Weise auftauchenden Probleme in der HPLC. Dieser Vortrag richtet sich an alle Anwender der HPLC und versucht, die gängigen Probleme in der Routine zu behandeln und nützliche Tipps für optimale Ergebnisse und für einen optimalen Betrieb zu geben. Es werden Themen wie die Basislinienfluktuation, Druckschwankungen oder die Flusslinienleckage behandelt und Möglichkeiten aufgezeigt diese Probleme zu beheben und zu vermeiden.
Referent: Dr. Stefan Vosskötter  | Shimadzu Deutschland GmbH

Stefan Vosskötter hat nach seiner Ausbildung zum Chemielaboranten (CVUA Münster) in den Niederlanden an der Saxion Hogeschool seinen Bachelor of Applied Science der Chemie gemacht. Danach wechselte er an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für das weiterführende Studium und seine Promotion in der physikalischen Chemie. Seit 2016 ist er Produktspezialist der HPLC bei Shimadzu Deutschland und beschäftigt sich mit dem technischen Support, dem Marketing und der Applikationsentwicklung.

15:30 Uhr
Kaffeepause & Besuch der Ausstellung

Parallele Workshops

16:00 Uhr

Workshop E
Riskieren Sie nicht die Qualität und Reproduzierbarkeit Ihrer Ergebnisse: Kontaminationen und Adsorption von und in Well-Plates für Chromatographie mehr
Der Vortrag gibt einen Überblick über einen aktuellen Trend bei Chromatographie Autosampler Nutzern und die Herausforderungen, die Routinelaboratorien zur Zeit haben (z.B. mehr Proben mit dem gleichen Autosampler, einfachere Lagerung, Platzersparnis, etc.). Des weiteren Lösungen für die Vereinfachung im Probenhandling und eine bessere Anbindung an vorhergehende (ev. voll automatisierte) Probenvorbereitung oder-generierung. Ein „Umsteigen“ von Glasvials auf Plastik Well Plates hat Vorteile aber auch Risiken; der Vortrag zeigt wertvolle Tips, Wege und Lösungen für einen solchen Umstieg auf.
Referent: Dr. Detlev Lennartz | Th. Geyer GmbH & Co. KG

Promovierter Chemiker mit Schwerpunkt metallorganische Synthese und Katalysatorforschung, 3 Jahre Außendiensterfahrung im Bereich Chromatography Consumables, 12 Jahre Produktmanagement für DC, GC, SPE Produkte, seit 8 Jahren globaler Produktmanager bei Thermo Fisher Scientific für alle Autosampler Vials & Closures und Well Plates for Chromatography

Workshop F
HPLC Modellierung mit DryLab®4 Software mehr
HPLC-Modellierung mit DryLab4 hat den Vorteil, dass eine Trennung nicht Minuten, sondern maximal 1 Sekunde dauert. Darüber hinaus wird die Methodenrobustheit berechenbar und damit die Routineuntersuchung zuverlässiger. Es gibt heute, je nach Fragestellung unterschiedliche einfache- bis komplexere Modelle. Nachdem die Behörden Trial & Error weltweit durch systematisch geplante, Quality by Design (QbD) basierte Methoden, die auf wissenschaftlich soliden Grundlagen basieren, ersetzt sehen möchten, sind softwaregestützte Vorgehensweisen im Vormarsch. Eine der bekanntesten Vertreter dieser Softwarelösungen ist die seit 1986 angebotene DryLab4-Software, die ursprünglich in Zusammenarbeit mit L.R.Snyder und J.W.Dolan entwickelt wurde und die uns zeigt, wie man sichere Chromatographie entwickeln und betreiben kann.
Der stärkste Wesenszug von DryLab4 ist die hervorragende Transparenz der Methoden: Wie kommt die beste Trennung zustande? Welche Gefahren durch Toleranzen der Messparameter sind vorhanden? Wie lassen sich robuste Verfahren für die Routine entwickeln? Im Mittelpunkt stehen die Regeln der Grundlagen der verlässlichen Chromatographie. Im Vortrag werden neben 3-dimensionalen Modellen neue Elemente der Robustheitsberechnung und des „Knowledge Management“ Dokumentation, sowie die automatische Erstellung der Grundversuche anhand von Praxisbeispielen live demonstriert.
Referent: Dr. Imre Molnár | Molnár-Institute for Applied Chromatography

Dr. Molnár ist Gründer und Präsident des Molnár-Instituts für angewandte Chromatographie. Mit einem Dr.rer.nat-Abschluss der Universität des Saarlandes hat Dr. Molnár als Postdoc im Forschungsteam von Csaba Horváth an der Yale University gearbeitet und zahlreiche Publikationen wie die "Theorie der solvophoben Interaktionen", die Grundlagen der Reversed-Phase Chromatographie, herausgebracht. Nach seiner Rückkehr nach Europa er hat im Oktober 1981 das Institut für Angewandte Chromatographie in Berlin gegründet. Seit 1986 er hat sich zusammen mit dem Team von Dr. Lloyd Snyder und John Dolan auf die Entwicklung von In-Silico-Methoden in der HPLC konzentriert, woraus die Software DryLab® entstand. Seitdem hat sich DryLab zum weltweiten Standard für die Entwicklung von (U)HPLC-Methoden entwickelt und ist in mehr als 200 veröffentlichte Publikationen mit ihrer wissenschaftlichen und industriellen Anwendung bezeichnet.

16:45 Uhr
Kurze Umbaupause
16:50 Uhr
Abschluss-Workshop
Aus welchem Grund kann ich diese HPLC-Methode nicht erfolgreich auf das andere Gerät übertragen? mehr
Bei der Übertragung einer bestimmten Methode auf ein anderes HPLC-System gibt es hin und wieder unangenehme Überraschungen. Retentionszeiten sind verschoben, kritische Peakpaare schlechter aufgelöst, Peakformen sind breiter oder weniger symmetrisch und manchmal sehen auch Detektorbasislinien anders aus und erschweren die Peakintegration. Oftmals können solche Symptome verschiedene Ursachen haben. Verschiebung von Retentionszeiten und Peakabständen kann sowohl von der Gradientenformung, als auch von der Säulen- und Eluententhermostatisierung rühren. Peakformen können sowohl durch solche Thermostatisierungseffekte beeinflusst sein, aber auch durch fluidische Verbindungen oder die unzureichende Durchmischung der Probe mit der umgebenden mobilen Phase, wenn die Probe in einem zu starken Solvens gelöst ist. Dieser Workshop erläutert effektive Konzepte zur systematischen Ursachenanalyse und Problembehebung.
Referent: Dr. Frank Steiner | Thermo Fisher Scientific

Dr. habil. Frank Steiner ist Manager eines Applikationslabors und Scientific Advisor in der HPLC-Organisation von Thermo Fisher Scientific. Er koordiniert unter anderem die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit externen Partnern zur grundlegenden Weiterentwicklung der UHPLC Technologie.

Nach seiner Promotion an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken bei Prof. Dr. Dr.h.c. Heinz Engelhardt und einem Postdoc-Aufenthalt am Kernforschungszentrum Saclay in Frankreich, habilitierte er sich 2003 an der Universität des Saarlandes über elektroseparative Techniken und deren Kopplung mit der MS.

2005 wechselte er zur Dionex Softron GmbH in Germering, die heute zu Thermo Fisher Scientific gehört. Dort arbeitete er in verschiedenen Rollen im technischen Marketing stets mit einem wissenschaftlichen Fokus und begleitete die Entwicklung der UltiMate 3000 und der Vanquish UHPLC Plattform.

17:20 Uhr
Ende des 5. Praxistag HPLC

Gold Sponsor 2018

Aussteller Würzburg 2018

Aussteller Berlin 2018