Programm Berlin

Donnerstag, 7. November 2019

08:50 Uhr
Begrüßung und Eröffnung des Praxistag HPLC in Berlin
Referent: Marc Platthaus | Chefredakteur »LABORPRAXIS«

Chefredakteur »LABORPRAXIS«

08:55 Uhr
Keynote
Pellikulare Packungsmaterialien in der UHPLC – Grundlagen, Einsatzmöglichkeiten und Regeln zur Methodenübertragung mehr
Die Entwicklung der HPLC zur UHPLC in den letzten Jahrzehnten ist gekennzeichnet durch eine Verringerung des Durchmessers des aus voll porösen, sphärischen Partikeln bestehenden Säulenpackungsmaterials von 10 µm auf bis zu 1,5 µm mit dem Ziel, bei gleicher Auflösung die Analysenzeit stark zu verkürzen und so die Produktivität zu erhöhen. Der dafür zu zahlende Preis sind hoher Druck und Reibungswärme- und Außersäuleneffekte. In den zurückliegenden 15 Jahren sind neue Packungsmaterialien mit einem unporösen Kern und einer porösen Schale auf den Markt gekommen, die hohe Analysen-geschwindigkeiten bei deutlich geringerem Druck ermöglichen. Die Vor- und Nachteile dieser Teilchen im Vergleich zu voll porösen Partikeln werden erörtert und Regeln zur Methodenübertragung vorgestellt.
Referent: Prof. Dr. Thomas Welsch | ehemals Universität Ulm,
Institut für Analytische und Bioanalytische Chemie

Nach dem Studium der Chemie, Promotion und Habilitation über Hochleistungstrennsäulen in der Chromatographie an der Universität Leipzig war Prof. Dr. Thomas Welsch von 1991 bis 2009 Professor für Analytische Chemie an der Universität Ulm. Der Schwerpunkt seiner Forschung lag auf den Gebieten Kapillar-Gaschromatographie, HPLC und Kapillarelektrophorese. Bedeutende Beiträge zur Verbesserung der Oberflächeninaktivität von Kapillarsäulen, zur Ultra-Fast-HPLC, zur elektrokinetischen Chromatographie und zur Anreicherung polarer Analyten sowie zur Anwendung dieser Techniken in der Umweltanalytik kamen aus seinem Forschungskreis. Dafür und für seine didaktisch hervorragende Lehre wurde Welsch mit nationalen und internationalen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet, zuletzt 2015 mit dem renommierten Golay-Award „for His Pioneering Work in the Development of Capillary Chromatography. Als Experte für Chromatographie der GDCh engagiert er sich weiter aktiv in Fortbildungskursen.

09:40 Uhr
Usability im Fokus –
Erleichterungen und Komfort für die Routine mehr
Hoher Probendurchsatz, lange Standzeiten oder einfache Wartung: dies sind nur einige der immer weiter steigenden Anforderungen in der heutigen Routinearbeit. Die einfache Bedienung und Benutzerfreundlichkeit einer HPLC bilden dabei einen wichtigen Baustein, um den Laboralltag wesentlich zu erleichtern und Arbeitsabläufe zu optimieren.
Referent: Dr. Stefan Vosskötter  | Shimadzu Deutschland GmbH

Stefan Vosskötter hat nach seiner Ausbildung zum Chemielaboranten (CVUA Münster) in den Niederlanden an der Saxion Hogeschool seinen Bachelor of Applied Science der Chemie gemacht. Danach wechselte er an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für das weiterführende Studium und seine Promotion in der physikalischen Chemie. Seit 2016 ist er Produktspezialist der HPLC bei Shimadzu Deutschland und beschäftigt sich mit dem technischen Support, dem Marketing und der Applikationsentwicklung.

10:10 Uhr
Sanfte LC-MS-Techniken zur Analyse von Protein-Metallorganyl-Addukten mehr
Metallorganische Verbindungen zählen zu den wichtigsten chemischen Verbindungsklassen in der heutigen Zeit. Durch ihre vielseitigen Eigenschaften ergeben sich unzählige Anwendungsmöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen, beispielsweise als leistungsfähige Katalysatoren in der chemischen Industrie oder als Wirkstoffe in der Krebstherapie. Mit der stetigen Verbreitung dieser Verbindungen geht jedoch auch die Frage ihrer Toxizität und ihrer grundlegenden Wechselwirkungen mit den Bausteinen des Lebens einher.
Einen rein instrumentellen Ansatz liefert dabei die Kopplung flüssigchromatographischer Methoden mit der Massenspektrometrie. Der Vortrag wird dabei einen Einblick in ein aktuelles Forschungsthema in diesem Bereich geben und insbesondere auch die Schwierigkeiten diskutieren, die bei der Untersuchung schwacher Addukte auftreten können.
Referent: Jonas Will | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Jonas Will studierte Chemie an der Universität Münster und schloss sein Studium 2017 erfolgreich ab. Im Anschluss begann er eine Promotion im Bereich der analytischen Chemie in der Gruppe von Uwe Karst in Münster. Dabei befasst er sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Kopplungstechniken im Bereich der Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie zur Untersuchung der Wechselwirkungen von Metallorganylen und Metallen mit Biomolekülen.

10:40 Uhr
Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
11:15 Uhr
Cannabis-Analytik: von der Zulassung zur Methode mehr
Seit 2017 ist medizinisches Cannabis in Deutschland erstmals verschreibungsfähig und wird besonders bei Schmerzpatienten erfolgreich eingesetzt. Außerdem ist in den letzten Jahren die Nachfrage nach CBD-haltigen Produkten aus Nutzhanf stark gestiegen. Dadurch wächst der Bedarf an schnellen und robusten Methoden hinsichtlich der Analyse von verschiedenen Hanf- und Cannabisprodukten. Im Vortrag wird die systematische Entwicklung einer HPLC-Methode für die Bestimmung und Quantifizierung von Cannabinoiden in Pflanzenextrakten und -ölen vorgestellt. Hierbei wird auch auf die regulatorischen Vorgaben eingegangen, welche im Rahmen der Zulassung zur Teilnahme am Betäubungsmittelverkehr einzuhalten sind.
Referent: Lisa Loxterkamp | KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH

Lisa Loxterkamp studierte an der TH-Köln und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit dem Schwerpunkt analytische Chemie. Innerhalb der Ausbildung zur Chemielaborantin und des Studiums arbeitete sie in verschiedenen Bereichen der Lebensmittel-, Pharma- und Umweltanalytik mit dem Focus auf HPLC/UHPLC. Durch Anfertigung ihrer Masterarbeit bei der Firma KNAUER zum Thema Methodenentwicklung in der Cannabisanalytik ist sie seit Anfang des Jahres Teil des Teams. Als Applikationsspezialistin kümmert sie sich vorrangig um Methodenentwicklungen und Schulungen.

11:45 Uhr
Workflow für die Analytik von kleinen, basischen Molekülen mehr
Sie kennen dieses Szenario aus Ihrem Labor: C18 Phasen sind die am meisten verwendeten HPLC Säulen, aber dann ist da diese spezielle Situation!
Im Vortrag stellen wir einen kompletten Workflow für die Analytik von basischen Molekülen vor:
  • Probenvorbereitung (Proteinfällung und Festphasenextraktion)
  • Die Wichtigkeit der Glasqualität für Vials
  • Lösungen für Trennungen außerhalb der Welt von C18 Säulen:
    - Sehr polare Analyten (LogP 2 und darunter)
    - Ionensuppression (spezielle Selektivitäten und wie man Vorteile aus dem Einsatz von Biphenyl, Phenyl X und Phenyl Hexyl Säulen erzielen kann)
    - Langzeitdaten aus einem Anwender-Laborenlabor entwickelt worden sind
    - Tips und Tricks für häufig auftretende Herausforderungen in einem HPLC Labor
Lernen Sie die Vorteile eines kompletten Workflows für die Analytik von polaren Analyten kennen.
Referent: Petra Gerhards | Thermo Fisher Scientific GmbH

Petra Gerhards ist bei Thermo Fisher Scientific als Regional Marketing Manager für Columns & Consumables in EMEA tätig. Ihr Hintergrund sind über 29 Jahre Erfahrung im Bereich LC-MS, GC-MS and SPE. In den letzten Jahren war sie an der Entwicklung einer Vielzahl von Workflow-Lösungen beteiligt, die Vials und Closures mit SPE-Lösungen, LC-MS und GC-MS kombinieren.

12:15 Uhr
Sichere und schnelle Herstellung von Standardlösungen – Automatische Probenvorbereitung mehr
Geschichte des Messkolbens
Messkolben werden seit etwa 75 Jahren mit der gleichen Genauigkeit hergestellt. Obgleich sich die Instrumentierung maßgeblich verbessert hat, sind die Methoden zur Probenvorbereitung seit fast einem Jahrhundert unverändert geblieben.

Welche Vorteile bietet der Umstieg von der volumetrischen auf die gravimetrische Probenvorbereitung?
Die häufigsten Fehlerquellen im Labor stammen aus der manuellen Probenvorbereitung. Darüber hinaus wird der Zeitaufwand für die Bearbeitung von Proben auf mehr als 60% der gesamten Laborzeit geschätzt. Durch die Implementierung eines gravimetrischen Probenvorbereitungssystems können Laborfehler und nicht spezifikationskonforme Resultate (Out-of-specification, OOS) um bis zu 50% reduziert werden. Gleichzeitig wird die Laboreffizienz gesteigert.

Eliminierung von:
  • Nicht korrekten Wägungen
  • Messkolbenfehlern
  • Übertragungsfehlern
Zusätzlich:
  • Bis zu 90% Einsparung von Lösemitteln und Ansätzen
  • Flexible Methoden für den eigenen Workflow
  • Datenintegrität
  • Prozesssicherheit 21 CFR Part 11
Live Vorführung
  • Automatische Feststoffdosierung
  • Gravimetrische Sample-/Standardpreparation
  • Herstellung von Verdünnungen und Endkonzentrationen
  • Mehrkomponenten-Standards
  • Herstellung einer Kalibrierungsreihe
Referent: Pascal Weinelt | Mettler-Toledo GmbH

- Wirtschaftschemie Studium an der Universität Ulm - Diplom in der physikalischen Chemie am Institut für Oberflächenchemie und Katalyse - Ab 2012 Mitarbeiter bei Mettler-Toledo - Sales Representative Laborwägetechnik - seit 4 Jahren Sales and Product Specialist Quantos and LabX - Spezialisiert für Automation, Softwareeinbindung und Lean Management im Labor

12:45 Uhr
Robuste und reproduzierbare (U)HPLC-Lösungen für Peptide und Proteine mehr
Da sich Peptide und Proteine in ihren chromatographischen Eigenschaften von kleinen Molekülen unterscheiden, stellen diese spezielle Anforderungen an die (U)HPLC-Analytik. Dabei ist auch hier die Säulenauswahl wichtig. Nur bei Einsatz des richtigen Säulenmaterials können robuste LC-Methoden zur Analyse dieser Makromoleküle erreicht werden.
Referent: Kevin Brahm | YMC Europe GmbH

Anschließend an die Ausbildung zum Chemielaboranten bei der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH in Frankfurt am Main im Jahr 2006, studierte Kevin Brahm Chemie an der TU Darmstadt. Nach seinem Abschluss in der Biochemie und 3 Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter leitete er ein LC-MS Labor in der klinischen Diagnostik und ist seit 2017 in der technischen Beratung zu chromatographischen Methoden tätig. Seit 2019 gehört er zum Experten-Team der YMC Europe GmbH und berät Anwender im EMEA Gebiet in Fragestellungen der analytischen Flüssigchromatographie.

13:15 Uhr
Mittagspause & Besuch der Ausstellung

Parallele Workshops

14:20 Uhr

Workshop A
Intelligente Lösungen für die 2D-Flüssigchromatographie mehr
Die zwei-dimensionale Flüssigkeitschromatographie (2D-LC) etabliert sich zu einer Schlüsseltechnologie für komplexe Trennungen von Proben aus dem pharmazeutischen, biopharmazeutischen, chemischen und lebensmitteltechnischen Bereich. Diese Präsentation beschreibt die neusten technischen Entwicklungen für die einfache Umsetzung von 2D-LC mit verschiedenen Techniken wie Comprehensive, Multi-Heart-Cutting, High Resolution Sampling und Active Solvent Modulation. An Hand von Applikationsbeispiele werden die Vorteile der verschiedenen Techniken diskutiert.
Referent: Dr. Axel Ritter | Agilent Technologies Sales & Services GmbH & Co. KG

Axel Ritter hat Chemie in Leipzig studiert und in Regensburg mit einer Arbeit zur LC-MS/MS-Analytik promoviert. Bevor er 2017 als Produktspezialist für HPLC bei Agilent anfing, war er 10 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Laborleiter in verschiedenen analytischen Laboren tätig. In seiner Funktion als HPLC-Produktspezialist arbeitet er eng mit dem Verkaufsteam sowie den Kollegen im Demo-Labor zusammen und ist für die Beantwortung von spezifischen Kundenanfragen verantwortlich.

Workshop B
Silica- oder polymerbasierte Säulen?
Richtige Auswahl treffen mehr
In diesem Workshop werden die Unterschiede zwischen silica- und polymerbasierter stationären Phasen, die in der HPLC Verwendung finden, vermittelt. Dabei werden die Vorteile polymerbasierter HPLC Säulen gegenüber von silicabasierten Säulen ausführlich anhand von Applikationsbeispielen diskutiert und folgende Trenntechniken wie z.B. Reversed Phase, HILIC und Größenausschlusschromatographie berücksichtigt. Es werden Themen wie Silanolaktivität, pH Stabilität, Säulenbluten, sekundäre Wechselwirkungen zwischen Probe und stationärer Phase behandelt. Speziell für robuste Analysen, für Analysen von basischen Substanzen und für partikelsensitive Detektion spielen polymere Phasen eine wichtige Rolle.
Referent: Dr. Lisa Steinhauser | Showa Denko Europe GmbH

Lisa Steinhauser ist als Customer Support Manager in der technischen Kundenbetreuung und Beratung bei der Showa Denko Europe GmbH tätig. Ihr Aufgabenbereich umfasst dabei das HPLC Produktsortiment von Shodex, das unter anderem Trennmethoden wie Reversed Phase, HILIC, SEC, Ligandenaustausch und Ionenchromatographie, etc. abdeckt. Nach ihrer Promotion in Chemie an der Universität Tübingen im Jahr 2012 hatte sie verschiedene Positionen unter anderem in der Lebensmittel- und Pharma-Branche. Sie ist spezialisiert auf die Analytik mit Flüssigchromatografie.

Parallele Workshops

15:20 Uhr

Workshop C
Microsampling vials, Alternativen, Anwendung, Vor- und Nachteile mehr
Obwohl normale 12x32mm 2mL Vials immer noch der Standard in modernen GC und HPLC Autosamplern sind, steigt die Zahl der unterschiedlichen Microsampling Vials kontinuierlich an. Dadurch erreicht man eine höhere Flexibilität wenn man mit kleinen oder kleinsten Probenmengen arbeiten möchte oder muss. Auch stark wechselnde Probenvolumina in einer Serie stellen hier kein Problem mehr dar.

Der Vortrag beleuchtet Microsampling Anwendungen, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Optionen und Alternativen, speziell auch für UHPLC und HTS-Systeme.
Referent: Dr. Detlev Lennartz | Th. Geyer GmbH & Co. KG

Promovierter Chemiker mit Schwerpunkt metallorganische Synthese und Katalysatorforschung, Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Max Planck Institut Mülheim a. d. Ruhr, TU Dortmund.

3 Jahre Außendiensterfahrung im Bereich Chromatography Consumables, 12 Jahre Produktmanagement für DC, GC, SPE Produkte, seit 9 Jahren globaler Produktmanager bei Thermo Fisher Scientific für alle Autosampler Vials & Closures und Well Plates for Chromatography, Scientific Trainer für Chromatographie Verbrauchsmaterialien.

Workshop D
Sicherer Umgang mit Lösungsmitteln in der Analytik, für Arbeitssicherheit und unverfälschte Analyseergebnisse mehr
  • Höchste Standards in der Ver- und Entsorgung von LC-Lösungsmitteln
  • Störungen effizient vermeiden
  • Gesundheits- und Umweltgefahren vorbeugen
  • Lösungsmittel als Fehlerursache ausschließen
  • Den analytischen Prozess sicher gestalten
  • Die richtige Aktivkohle für eine sichere Entsorgung
Referent: Peter Rebehn | S.C.A.T. Europe GmbH

Herr Peter Rebehn hatte nach seinem Abschluss als Diplom Kaufmann an der Universität Göttingen seine beruflichen Anfänge im Verkauf. Als langjähriger General Sales Manager für Borosilikat / Hohl Glass bei SCHOTT Glass sowie als Regional Sales Manager Aisa in Jakarta für pharmazeutischen Verpackungen hat er gelernt, wie wichtig es ist, bei Neuentwicklungen einerseits das Ohr am Markt zu haben, aber andererseits auch dem Markt proaktive Impulse zu geben. Nach dem Wechsel zur Verschleißschutztechnik, zuletzt als Geschäftsführer der Castolin GmbH, hat er sich intensiv mit dem Schutz von Oberflächen auseinandergesetzt. Seit August 2018 verantwortet Herr Rebehn als Alleingeschäftsführer die strategische Neu-Ausrichtung der S.C.A.T Europe GmbH.

16:05 Uhr
Kaffeepause & Besuch der Ausstellung

Parallele Workshops

16:40 Uhr

Workshop E
Die LC-Säule, das unbekannte Wesen mehr
Die Wichtigkeit der Säule für das Gelingen der LC- und LC/MS-Analytik wird oft unterschätzt. Sie gehört zwar zu den Verbrauchsmaterialien, ist aber ein Hightech-Produkt, dessen volle Leistungsfähigkeit sich nur dann entfalten kann, wenn bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sind. Die Säule muss grundsätzlich für eine bestimmte Aufgabenstellung und ein bestimmtes Gerät geeignet sein, außerdem sollten ein paar Dinge bei der Handhabung beachtet werden. Denn die Folgen von mangelnder Aufmerksamkeit für die Säule sind meist unnötige, leicht zu vermeidende Fehler, die das ganze System beeinträchtigen, deren Ursache aber oft nicht gleich erkannt wird. Im Workshop werden unter anderem folgende Themen behandelt: Grundsätzliches zu LC-Säulen, Herstellung, Stabilität, Altern, Tipps zu Handhabung und Pflege, Vermeidung typischer Fehler.
Referent: Christian Weyer | Restek GmbH

Christian Weyer studierte Biologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, dort schloss er sein Studium 2003 erfolgreich ab. Im Anschluss folgte eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen im Bereich Bioinformatik. Seit 2008 ist Herr Weyer als Fachberater im Bereich Chromatografie tätig. Seit 2016 arbeitet er bei Restek GmbH in der Fachberatung mit dem Schwerpunkt LC.

Workshop F
HPLC Methoden in der Praxis – Fallstricke und Kniffe von der Methodenentwicklung bis zur Routine mehr
Robuste Messmethoden sind für die Routine unabdingbar. Neben der mobilen und stationären Phase gibt es aber viele Faktoren, die das Ergebnis der Chromatographie verändern können. Der Einfluss dieser Parameter kann allerdings von Methode zu Methode stark variieren. In diesem Workshop werden daher die wichtigsten Stellschrauben vorgestellt, um für die Methodenentwicklung und die spätere Routine gerüstet zu sein.
Referent: Dr. Stefan Vosskötter  | Shimadzu Deutschland GmbH

Stefan Vosskötter hat nach seiner Ausbildung zum Chemielaboranten (CVUA Münster) in den Niederlanden an der Saxion Hogeschool seinen Bachelor of Applied Science der Chemie gemacht. Danach wechselte er an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für das weiterführende Studium und seine Promotion in der physikalischen Chemie. Seit 2016 ist er Produktspezialist der HPLC bei Shimadzu Deutschland und beschäftigt sich mit dem technischen Support, dem Marketing und der Applikationsentwicklung.

17:40 Uhr
Ende des Praxistag HPLC in Berlin

Gold Sponsor 2019

Aussteller Berlin 2019